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Einsatzmittel

LHF 16/12 (City)

Im Jahr 2004 erhielt die FF Kaulsdorf ein LHF 16/12 von MAN auf einem Rosenbauer-Fahrgestell. Dieses Lösch-Hilfeleistungsfahrzeug ist bereits Standard bei den Einsatzfahrzeugen der Berliner Feuerwehr, sprich jede Feuerwache besitzt mindestens solch ein Fahrzeug. Je nach Baujahr kann die Ausführung und Ausstattung dieser Fahrzeuge aber abweichen. Im Jahr 2010 erhielt die FF Kaulsdorf ein LHF 16/12 von MAN neueren Baujahres.
Das LHF 16/12 ist auch als "City"-LHF bekannt. Die Berliner Feuerwehr beschaffte diese Fahrzeuge aufgrund ihrer kompakten Bauweise, um im Großstadtverkehr eine größere Wendigkeit zu erreichen. Das Fahrzeug ist etwa 7,70m lang und 2,30m breit.
Zur Brandbekämpfung steht ein 1.200 Liter fassender Löschwassertank zur Verfügung. Mit der im Heck befindlichen Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 liefert sie 1.600 Liter pro Minute bei einem Nennförderdruck von 8 Bar. Für den Einsatz von Schaum sind ein Turbozumischer und ein 100 Liter fassender Tank mit Schaummittelkonzentrat eingebaut. Mit dem Schnellangriff, bestehend aus einem 60m langen formstabilen Druckschlauch, kann eine schnelle und effiziente Bekämpfung von Entstehungsbränden erzielt werden.
Um bei Verkehrsunfällen, wetterbedingten Einsätzen und anderen Lagen technische Hilfe leisten zu können, sind auf dem LHF 16/12 unter anderem ein hydraulisches Kombigerät (Schere und Spreizer), Stromerzeuger, Flutlichtstrahler, Tauchpumpe, diverse Werkzeugkisten sowie Motorkettensäge und Motortrennschleifer untergebracht.
Um eine schnelle Notfallrettung bei Notfallpatienten zu garantieren, werden mit dem City-LHF auch Rettungsdiensteinsätze in Verbindung mit dem Rettungstransportwagen (RTW) getätigt. Dafür ist in der Mannschaftskabine ein Notfallrucksack untergebracht, der von Feuerwehrleuten verwendet werden kann, die über mindestens eine Ausbildung zum Rettungshelfer verfügen.

LHF 16/12 (City) der FF Kaulsdorf im Jahr 2007   LHF 16/12 (City) der FF Kaulsdorf im Jahr 2011 

LF 16 TS

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze - kurz LF 16 TS - ist im Rahmen des Katastrophenschutzes vom Bund für die Berliner Feuerwehr zur Verfügung gestellt und an die Freiwilligen Feuerwehren verteilt worden. Die Berliner Feuerwehr hat sich dazu verpflichtet, die Fahrzeuge zu besetzen und einsatzbereit zu halten. Für diesen Zweck stellt die Berliner Feuerwehr Brandschutzbereitschaften (BSB) auf, welche aus mehreren Zügen aus Fahrzeugen des Katastrophenschutzes bestehen.
Der Mercedes Benz Rundhauber ist auf einem Lenthner-Fahrgestell aufgebaut. Es trägt liebevoll den Spitznahmen "Eisenschwein". Mit der Voraussetzung, dass auch genügend Personal vorhanden ist, wird das LF 16 TS in Ausnahmefällen in Dienst genommen beispielsweise bei wetterbedingten Ausnahmezuständen. Mit dem Baujahr 1985 ist es das älteste, im Dienst befindliche Fahrzeug der Berliner Feuerwehr. Überwiegend wird es aber von der Jugendfeuerwehr Kaulsdorf als Übungs- und Ausbildungsfahrzeug verwendet.
Hauptsächlich ist das LF 16 TS für die Brandbekämpfung konzipiert. Es verfügt über eine Vorbaupumpe FP 16/8 (Förderleistung von 1600 Liter pro Minute bei 8 Bar) und einer Tragkraftspritze TS 8/8 (Förderleistung von 800 Liter pro Minute bei 8 Bar) und ist mit zahlreichem Schlauchmaterial für die Löschwasserversorgung über lange Wegestrecken bestückt. Zusätzlich befindet sich eine Motorkettensäge auf dem LF 16 TS.